Privater Immobilienverkauf

Tipps für den privaten Immobilienverkauf

In dieser Rubrik finden Sie 14tägig die Fortsetzung unserer Informationsreihe, die wir versetzt ebenso auf Facebook veröffentlichen. Diese Reihe umfasst acht Broschüren mit den wichtigsten Themen rund um den Immobilienverkauf die Sie als Privatperson beachten sollten.

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Ihr Team von Quadratika Immobilien

Die sechs häufigsten Fehler beim Immobilienverkauf
und wie Sie sie vermeiden:

„… hätte ich das gewusst, hätte ich es anders gemacht!“
Das wollen Sie bestimmt nicht irgendwann sagen müssen. Doch gerade bei einem komplexen
Thema wie dem Verkauf Ihrer Immobilie sind Fehler schnell passiert, die unter
Umständen nicht mehr rückgängig zu machen sind. Gerade zum Anfang des
Verkaufsprozesses passieren die meisten Fehler. Diese Broschüre soll Ihnen
helfen, die gängigsten Fehler zu vermeiden!

 

Fehler Nr. 1:
Mangelnde Planung

Häufig machen sich private Immobilienverkäufer nur wenige Gedanken über den
eigentlichen Verkaufsprozess bevor sie das eigene Haus oder die eigene Wohnung
an den Markt bringen. Dabei handelt es sich beim Immobilienverkauf um einen
Vorgang von großer finanzieller Tragweite.
Vermeiden es daher „einfach mal einen Versuch“ zu starten, sonder planen Sie
den Verkauf Ihrer Immobilie detailliert.

·     Bis wann soll der Verkauf abgeschossen sein?

·     Wie setzte ich den Angebotspreis an?

·     Welche Werbemedien sollen genutzt werden?

·     Wie stelle ich meine Erreichbarkeit sicher?

·     Welche Informationen gebe ich am Telefon?

·     Wie sichere ich die Finanzierung?

·     Zu welchem Notar werde ich gehen?

·     Welche Unterlagen halte ich bereit?

·     Wann soll der Kaufpreis bezahlt sein?

·     Sind noch Pfandfreigaben einzuholen?

·     Wann soll die Immobilie übergeben werden?

Wenn Sie diese Fragen im Vorfeld geklärt haben, dann wissen Sie schon recht
genau, wie der Ablauf aussehen soll.

 

Fehler Nr. 2:
Falsche Hoffnungen wecken

Sie haben Ihre Immobilie sicherlich immer gut gepflegt. Im
Laufe der Zeit haben Sie Zeit, Geld und Herzblut investiert, und Ihr Haus oder
Ihre Wohnung ganz nach Ihrem persönlichen Geschmack gestaltet. Verkäufer neigen
oft dazu, in der Werbung oder am Telefon das Verkaufsobjekt in glühenden Farben
zu schildern, und schaffen so beim Interessenten oft falsche Vorstellungen über
die Einrichtung oder den Zustand des Objektes.

Geschmäcker sind nun einmal verschieden, und wenn der
Interessent erst einmal ein Bild im Kopf hat das mit der Realität nicht im
Einklang steht, wird er bei der Besichtigung enttäuscht sein. Das hat oft
nichts mit objektiven Mängeln zu tun. Aber es hinterlässt den Eindruck falsch
informiert worden zu sein. Eine schlechte Ausgangsposition für einen
erfolgreichen Abschluss.

Tipp: Schildern Sie Ihre Immobilie so neutral
wie möglich! Vermeiden Sie Superlative und subjektive Einschätzungen. Was für
den einen schön ist muss noch lange nicht den Geschmack eines anderen treffen!
 

 

Fehler Nr. 3
Falsche Preiseinschätzung

Immobilien sind sehr individuell. Das macht es
schwer ihren Wert zu bestimmen. Beim Verkauf von Bestandsimmobilien richtet
sich der erzielbare Preis allein nach der Nachfrage am Markt, und die kann
zwischen verschiedenen Lagen, verschiedenen Immobilientypen und dem Zeitpunkt
des Verkaufes sehr unterschiedlich sein.

Den richtigen Angebotspreis festzulegen ist einer
der wichtigsten Punkte in der Vorbereitung des Immobilienverkaufes. Liegt der
Preis zu niedrig, verschenken Sie Geld. Liegt Ihre Vorstellung zu hoch,
verprellen Sie Kaufinteressenten.

Eine ausführliche Marktanalyse ist hier
unerlässlich! Orientieren Sie sich an den Angeboten der Konkurrenz, holen Sie
Daten über bereits Verkaufte Objekte ein und vergleichen Sie genau.

Tipp: Seien Sie ehrlich zu sich selbst und versetzen Sie
sich in die Situation des Käufers! Stellen Sie sich die Frage: Wäre ich bereit
den geforderten Preis zu bezahlen?
Wenn Sie im Zweifel sind, wie viel Geld Sie für Ihr Haus verlangen können,
wenden Sie sich an einen Fachmann. Es geht um einen großen Teil Ihres
Vermögens!

 

Fehler Nr. 4
Fehlende Unterlagen:

Der Kaufinteressent möchte sich natürlich genau über Ihre
Immobilie informieren bevor er sich zum Kauf entschließt. Stellen Sie also
sicher, dass Sie alle nötigen Unterlagen bereit halten, um keine Auskunft
schuldig zu bleiben!

Wichtig sind unter anderem:

·     Grundbuchauszug und evtl. vorhandene Lasten

·     Katasterkarte

·     Baubeschreibung

·     Bauzeichnungen

·     Teilungserklärung bei Teileigentum

·     Abrechungen und Protokolle der WEG

Tipp: Erstellen Sie auch ein aussagekräftiges
Expose! Es sollte von der Gestaltung dem Wert Ihres Hauses angemessen sein.
Vermeiden „zusammenkopierte“ Unterlagen!

 

Fehler Nr. 5
Mangelnde Erreichbarkeit:

Der Immobilienmarkt bietet Interessenten derzeit eine große
Auswahl an angeboten! Ein Interessent wird nicht 10 mal versuchen Sie zu
erreichen, sonder wendet sich anderen Anbietern zu, wenn er immer nur Ihren
Anrufbeantworter ans Telefon bekommt.

Tipp: Stellen Sie sicher, dass Interessenten Sie erreichen
können. Planen Sie auch genügen Zeit für Besichtigungen ein. Besonders abends
und am Wochenende!

 

Fehler Nr. 6
Einschätzung der Verkaufsdauer:

Die nötige Zeit für einen Immobilienverkauf wird häufig stark unter- und
auch überschätzt. Beides kann fatale Folgen haben!
Wer glaubt den Verkauf seines Hauses in vier Wochen abwickeln zu können, kommt
schnell unter Druck, wenn der angepeilte Umzugstermin näher rückt und noch kein
Käufer gefunden ist. Unter Druck ist der Verkäufer regelmäßig in der
schlechteren Verhandlungsposition.
Aber auch ein zu langer Verkaufszeitraum drückt den Preis! Eine Immobilie die
seit einem halben Jahr oder sogar länger angeboten wird, erweckt bei
Interessenten den Eindruck eines Ladenhüters. Und wer möchte schon ein Haus
kaufen, das sonst offensichtlich keiner haben will!
Tipp: Umso zügiger Sie Ihre Immobilie verkaufen können, desto besser wird der
Preis sein, den Sie erzielen! Planen Sie aber nicht zu knapp, um nicht unter
Zugzwang zu geraten!

Eine gute Planung ist das A und O für einen erfolgreichen Verkauf zum besten Preis!
Es gibt viele Dinge, die Sie beim Immobilien-Verkauf auf keinen Fall tun dürfen. Vorausgesetzt Sie möchten wirklich professionell und erfolgreich verkaufen! Die wichtigsten Tipps wie Sie es richtig machen haben wir für Sie zusammengefasst.

Tipp Nr. 1:
Machen Sie einen Plan

Bevor Sie Ihre Immobilie an den Markt bringen planen Sie bitte vor allem diese Punkte:

• Wann muss die Immobilie verkauft sein?
• Welche Verkaufsstrategie wollen Sie anwenden?
• Welche Werbemedien sollen genutzt werden?
• Wie stelle ich meine Erreichbarkeit sicher?
• Welche Informationen gebe ich am Telefon?
• Wie sichere ich die Finanzierung?
• Zu welchem Notar werde ich gehen?
• Welche Unterlagen halte ich bereit?
• Wann soll der Kaufpreis bezahlt sein?
• Sind noch Pfandfreigaben einzuholen?
• Wann soll die Immobilie übergeben werden?

Wenn Sie diese Fragen im Vorfeld geklärt haben, dann wissen Sie schon recht genau, wie der Ablauf aussehen soll.

Tipp Nr. 2:
Legen Sie die Zielgruppe fest

Jede Immobilie ist individuell. Um den besten Preis zu erzielen, müssen Sie einen Käufer finden, dessen Vorstellungen möglichst genau mit Ihrem Angebot übereinstimmen.
Überlegen Sie sich, wen Sie sich als Käufer vorstellen können. Mit welcher Werbung werden Sie diesen Interessentenkreis am besten erreichen? Dort sollten Sie werben!
Stimmen Sie Ihre Werbung auf die Zielgruppe ab und geben Sie nur relevante Informationen.
Beispiel: Wenn Sie eine 1-Zimmer-Wohnung verkaufen möchten sind Kindergärten und Schulen für den Käufer sicher uninteressant. Gute Erreichbarkeit, Einkaufsmöglichkeiten und vielleicht nahe gelegene Restaurant sind vielleicht mehr von Interesse.

Tipp Nr. 3: Erstellen Sie Verkaufsunterlagen

Erstellen Sie ein aussagekräftiges Expose! Es sollte von der Gestaltung dem Wert Ihrer Immobilie angemessen sein. Vermeiden „zusammenkopierte“ Unterlagen!
Der Kaufinteressent möchte sich natürlich genau über Ihre Immobilie informieren bevor er sich zum Kauf entschließt. Stellen Sie also sicher, dass Sie alle nötigen Unterlagen bereit halten, um keine Auskunft schuldig zu bleiben!
Wichtig sind unter anderem:

• Grundbuchauszug und evtl. vorhandene Lasten
• Katasterkarte
• Baubeschreibung
• Bauzeichnungen
• Teilungserklärung bei Teileigentum
• Abrechungen und Protokolle der WEG

Tipp Nr. 4:
Marktanalyse

Stellen Sie fest, wie vergleichbare Objekte angeboten werden. Verschaffen Sie sich Informationen über bereits verkaufte Immobilien der gleichen Art.

Der Kaufinteressent wird sich mit diesem Thema sehr genau befassen, um einen möglichst guten Kauf zu tätigen. Wenn Sie nicht gut informiert sind, ist der Käufer in den Verhandlungen im Vorteil.

Wenn Sie im Zweifel sind, wie viel Geld Sie für Ihr Haus oder Ihre Wohnung verlangen können, wenden Sie sich an einen Fachmann. Es geht um einen großen Teil Ihres Vermögens!

Tipp Nr. 5:
Stellen Sie Ihre Erreichbarkeit sicher

Wenn ein Interessent Ihr Angebot ansprechend findet, möchte er sich mit Ihnen darüber unterhalten. Sorgen Sie dafür, dass Sie jederzeit erreichbar sindTipp Nr. 6:, und überlassen Sie nicht den ersten Kontakt Ihrem Anrufbeantworter!

Tipp Nr. 6:
Vorsicht mit Informationen

Wenn Sich auf Ihre Werbung Interessenten melden, ist der erste Schritt geschafft. Aber Vorsicht: Geben Sie nicht zu viele Informationen am Telefon an Ihnen unbekannte Menschen heraus! Stellen Sie sicher, dass Sie wissen, mit wem Sie es zu tun haben. Fragen Sie nach Name, Adresse und Telefonnummer und überprüfen Sie die Angaben nach Möglichkeit.
Bedenken Sie, dass nicht nur Sie ein Interesse haben (den Immobilienverkauf), sondern auch der Anrufer (er möchte kaufen). Ein seriöser Interessent wird Ihnen gerne seine Daten nennen.

Tipp Nr. 7:  Präsentieren Sie Ihre Immobilie

Der erste Eindruck zählt! Diese Chance Ihr Haus oder Ihre Wohnung im besten Licht zu zeigen haben Sie nur ein Mal.
Sorgen Sie also dafür, dass der Kaufinteressent sich bei Ihnen wohl fühlt!

Einige wichtige Punkte:

• Nur ein aufgeräumtes, geputztes und gut gelüftetes Haus ist attraktiv.
• Wenn Ihre Immobilie leer steht, sorgen Sie im Winter für eine angenehme Temperatur.
• Lassen Sie Licht herein. Aufgezogene Vorhänge und beleuchtete Räume wirken besser.
• Sorgen Sie für Ruhe. Der Interessent möchte sich Ihre Immobilie ansehen. Die Anwesenheit von vielen Personen wirkt störend.
• Pflegen Sie Ihren Garten. Ein gemähter Rasen, gefegte Wege und vielleicht sogar blühende Blumen wirken Wunder.

Tipp Nr. 8:
Seien Sie anwesend!

Überlassen Sie die Besichtigung nicht anderen! Auch wenn Sie nicht viel Zeit haben, den Verkauf Ihrer Immobilie können Sie nicht Ihren Kindern oder dem hilfsbereiten Nachbarn überlassen.
Ein ernsthafter Interessent möchte mit Informationen aus erster Hand versorgt werden. Auch wollen Sie Ihre Immobilie ja so vorteilhaft wie möglich präsentieren. Nichts wirkt abschreckender als Aussagen (auch wenn Sie nicht von Ihnen kommen), die später zurückgenommen werden müssen.
Kümmern Sie sich um Ihre Kaufinteressenten. Das mag zeitaufwändig sein, ist für den Erfolg aber unbedingt nötig!

 

 

Der richtige Preis für meine Immobilie

Sicherlich wollen Sie für Ihr Haus oder Ihre Wohnung den besten Preis erzielen! Dafür ist es nötig, dass Sie sich einen genauen Überblick über den Markt verschaffen, um die richtige Preisspanne festzulegen.

Ihr Ziel: Der beste Preis

Immobilien sind sehr individuell. Das macht es schwer ihren Wert zu bestimmen. Beim Verkauf von Bestandsimmobilien richtet sich der erzielbare Preis allein nach der Nachfrage am Markt, und die kann zwischen verschiedenen Lagen, verschiedenen Immobilientypen und dem Zeitpunkt des Verkaufes sehr unterschiedlich sein.

Den richtigen Angebotspreis festzulegen ist einer der wichtigsten Punkte in der Vorbereitung des Immobilienverkaufes. Liegt der Preis zu niedrig, verschenken Sie Geld. Liegt Ihre Vorstellung zu hoch, verprellen Sie Kaufinteressenten.

Nur wenn Ihr Angebotspreis im richtigen Rahmen liegt werden Sie ausreichend Nachfrage erzeugen können, um unter den Interessenten denjenigen zu finden, der genau Ihr Haus kaufen möchte, und deshalb den besten Preis bezahlt!

Verhandlungsspielraum

Sicherlich haben Sie schon von Bekannten oder Freunden gehört, dass Immobilienpreise immer Verhandlungssache sind. Das ist richtig!
Jeder Käufer wird für sich abwägen, welche Vor- und Nachteile die Immobilie für Ihn hat, welche Renovierungen oder Umbauten vorzunehmen sind und was für Kosten neben dem Eigentlichen Kauf damit auf Ihn zu kommen. Auch spielen natürlich die persönlichen finanziellen Möglichkeiten des potentiellen Käufers eine Rolle.
Dazu kommt, dass jeder Käufer das „gute Gefühl“ haben will, einen guten Preis ausgehandelt zu haben. Lassen Sie dem Käufer dieses Gefühl, und planen Sie von vornherein einen Verhandlungsspielraum ein.
Aber hier ist Vorsicht geboten! Wenn Sie Ihr Angebot von Anfang an viel zu teuer machen, um nachher 20% oder gar mehr nachlassen zu können, werden viel potentielle Käufer von den übertriebenen Forderungen abgeschreckt, und werden Ihre Immobilie erst gar nicht besichtigen. Auch machen Sie sich unglaubwürdig, wenn der Preis völlig aus dem Rahmen fällt. Die Interessenten werden sich fragen, ob Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung ernsthaft verkaufen wollen.

Kriterien der Wertermittlung

Wichtige Kriterien sind unter anderem:

• Die Lage
• Die Grundstücksgröße
• Der Anteil der Gemeinschaftsflächen
• Die Wohnfläche
• Die Art der Immobilie
• Der Ausstattungsstandard
• Das Baujahr
• Durchgeführte Renovierungen und Verbesserungen
• Das Angebot am Markt
• Mitverkauftes Inventar

Informationsquellen

Verschaffen Sie sich einen Überblick über den Markt. Vergleichen Sie aktuelle Angebote. Berücksichtigen Sie aber die Unterschiede in den o.g. Punkten. Reihenhaus ist eben nicht gleich Reihenhaus. Lesen Sie dazu den Immobilienteil der Zeitung, beachten Sie Aushänge und recherchieren Sie im Internet.
Sammeln Sie wichtige Daten. Bodenrichtwerte sowie Referenzwerte stellt der Gutachterausschuss zur Verfügung. Denken Sie bitte daran, diese Richtwerte auf Ihre Immobilie umzurechnen.
Fragen Sie in der Nachbarschaft herum. Wenn Sie hier verlässliche Informationen sammeln können, ist das viel Wert. Aber Vorsicht: Nicht immer werden die Auskünfte die Sie bekommen ganz der Wahrheit entsprechen. Käufer neigen dazu, den Preis zu untertreiben, aus Angst zuviel bezahlt zu haben. Verkäufer geben dagegen gerne mal etwas mehr an, um nicht in den Verdacht zu geraten, Ihre Immobilie verschleudert zu haben. Achten Sie also auf die Verlässlichkeit Ihrer Quelle.

Gutachten

Manchmal kann es sinnvoll sein, ein Verkehrswertgutachten anfertigen zu lassen. Zum Beispiel in Erbschaftsfällen wenn die Erben sich nicht einig sind, bei Ehescheidungen oder in Sorgerechtsangelegenheiten kann ein Gutachten Sicherheit bringen.
Verkehrswertgutachten sind allerdings relativ teuer, und bringen keine Gewähr, dass der ermittelte Wert auch tatsächlich erzielt wird.

Professionelle Marktanalyse

Wenn Sie nicht sicher sind, welchen Preis Sie für Ihre Immobilie ansetzen sollen, holen Sie sich fachlichen Rat!
Der Preis mit dem Sie Ihr Angebot veröffentlichen hat entscheidenden Einfluss auf den Erfolg Ihres Verkaufes. Zu niedrig bedeutet: schneller Verkauf aber verschenktes Geld.
Zu hoch bedeutet: wenig Nachfrage, langer Verkaufszeitraum und am Ende ebenfalls weniger Geld. Das Angebot erscheint als „Ladenhüter“.
Professionelle Makler oder auch mache Gutachter erstellen gerne eine umfassende Marktanalyse für Sie. Damit haben Sie die dringend benötigten Informationen und erzielen den besten Preis. Lassen Sie sich ausführlich erläutern, auf welchen Daten die Analyse beruht.

Tipp: Eine professionelle Bewertung ist die Grundlage des Verkaufserfolges. Sparen Sie hier nicht am falschen Ende. Fehler die hier passieren sind kaum rückgängig zu machen!

Verhandlungsmasse


Um bei den Preisverhandlungen nicht sofort Zugeständnisse zu machen, bietet es sich an, Inventar als „Dreingabe“ anzubieten. Lassen Sie also zum Beispiel die Einbauküche bei Ihrer Grundkalkulation weg. Dann können Sie bei den Verhandlungen „noch was drauflegen“.

Niemand kann den Preis einer Immobilie auf den Euro genau bestimmen! Der Preis richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Wenn Sie von jemandem hören, Ihre Immobilie sei genau die Summe X Wert, sollten Sie vorsichtig sein. Eine seriöse Bewertung kann Ihnen aber eine recht genaue Preisspanne nennen, die sich in vertretbarer Zeit realisieren lässt.

Viel Erfolg beim Verkauf!

 

Kaufverhandlungen ergebnisorientiert führen

Herzlichen Glückwunsch!
Sie haben einen Kaufinteressenten gefunden, der sich näher mit dem Erwerb Ihrer Immobilien auseinandersetzen will.

Jetzt kommt es darauf an, aus dem Interessenten einen Käufer zu machen, und in den Verhandlungen Ihre Forderungen durchzusetzen.
Planen Sie Ihre Verhandlungsziele vorher, und machen Sie spontan keine großen Zugeständnisse die Sie später bereuen. Denn nicht nur Sie verfolgen ein Ziel, den Verkauf, sondern auch der Kaufinteressent hat ja einen großen Wunsch: den Erwerb Ihrer Immobilie. Einen Kompromiss zu finden bedeutet immer, dass sich beide Seiten bewegen müssen!

Preisverhandlungen

Jeder Käufer wird bestrebt sein, seine Traum-immobilie zum günstigsten Preis zu erwerben. Daher wird über den Kaufpreis fast immer zäh verhandelt werden.
Um hier als Verkäufer eine starke Ausgangsposition zu haben, müssen Sie gut vorbereitet sein! Dazu gehört, dass Sie sich schon im Vorfeld über den Marktwert Ihrer Immobilie informiert haben (siehe unsere Broschüre Der richtige Preis für meine Immobilie).
Sie brauchen eine gute Übersicht über die in der Vergangenheit erzielten Preise, sowie über das aktuelle Angebot am Markt, denn Ihr Gegenüber wird über diese Informationen verfügen. Als ernsthafter Kaufinteressent hat er etliche Objekte besichtigt, und ist im Bilde über die Angebote der Konkurrenz.
Verschaffen Sie sich also Vergleichsangebote. Auch eine professionelle Marktbewertung für Ihre Immobilie kann als Untermauerung Ihrer Forderung gute Dienste leisten.
Planen Sie von Anfang an einen Verhandlungs-spielraum mit ein, den Sie dann gewähren können, ohne unter Ihre „Schmerzgrenze“ zu gehen. Wenn Sie eine realistische Bewertung vorgenommen haben, verfügen Sie über gute Argumente. Gehen Sie aber nicht zu schnell auf Forderungen Ihres Verhandlungspartners ein. Sonst entsteht der Eindruck „hier geht noch mehr“. Dann sind Nachverhandlungen vorprogrammiert!
Neben dem Preis wird über etliche weitere Punkte verhandelt werden. Hier bietet sich die Möglichkeit statt Preisnachlässen andere Punkte anzubieten. Einige sind im Folgenden aufgeführt:

Inventar

Häufig werden Einrichtungsgegenstände mit verkauft. Z.B. die Einbauküche, das Gartenhaus oder andere höherwertige Dinge.
Wenn Sie nicht alle Möbel die Sie eigentlich mit veräußern wollen im Preis einrechnen, können Sie später anstatt eines Preisnachlasses beispielsweise die hochwertige Einbauküche als Dreingabe anbieten.

Übergabezeitpunkt

Legen Sie von Anfang an fest, zu welchem Zeitpunkt Sie Ihre Immobilie einem Käufer frühestens überlassen können. Unterschätzen Sie nicht die Zeit, die Sie benötigen, um Ihren Haushalt zu verlagern. Vielleicht müssen Sie Ihr zukünftiges Zuhause noch renovieren, oder Sie sind gar selbst noch auf der Suche nach einer neuen Immobilie.
Der Übergabezeitpunkt wird im Kaufvertrag festgelegt und ist bindend!
Wenn Sie schon wissen wohin Sie ziehen werden, oder Ihre Immobilie schon leer steht, können Sie hier Zugeständnisse machen.

Wichtig: Übergeben Sie Ihre Immobilie erst, wenn Sie den vollen Kaufpreis erhalten haben!

Zahlungstermin

Viele Käufer müssen erst noch eine Mietwohnung kündigen oder eine eigene Immobilie verkaufen. Das geht dann oft mit einer zeitweiligen Doppelbelastung einher. Vor diesem Hintergrund können Sie als Verkäufer anbieten, den Zahlungstermin etwas zu verschieben. Z.B. als Gegenleistung für einen höheren Kaufpreis.
Wenn Ihre Immobilie bereits leer steht, rechnen Sie aber genau aus, welche Kosten dadurch auf Sie zukommen, und ob sich ein solches Angebot für Sie rechnet. Aber auch hier gilt: Wird erst später bezahlt, kann auch die Immobilie erst später überlassen werden.

Anzahlungen

Werden Zahlungstermin und Übergabe für einen späteren Zeitpunkt vereinbart, kommt das Thema Anzahlung auf die Tagesordnung. Hier ist Vorsicht geboten!
Können Sie in den Verhandlungen eine Anzahlung erreichen, ohne dem Käufer bereits Zugriff auf Ihre Immobilie zu gewähren, ist dies für Sie problemlos.
Ein solches Vorgehen ist möglicherweise als Gegenleistung für einen späteren Gesamtzahlungstermin oder für einen geringeren Kaufpreis vorstellbar. Ihr Vorteil: Sie können früher über Geld verfügen, welches Sie möglicherweise für den Kauf der nächsten Immobilie nutzen können.
Häufig drängen Käufer darauf, nach der Leistung einer Anzahlung bereits mit Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen beginnen zu können. Dies ist aus Käufersicht verständlich, birgt aber für Sie etliche Risiken. Wenn Sie sich auf ein solches Vorgehen einlassen wollen, stellen Sie auf jeden Fall sicher, dass vertraglich vereinbart wird, welche Maßnahmen durchgeführt werden dürfen.
Auch müssen Sie sicher sein, dass die geleistete Anzahlung ausreicht, um im Falle der Rückabwicklung (z.B. wenn die Hauptzahlung nicht geleistet wird) Ihren Schaden zu decken.
Insgesamt sind solche Vereinbarungen risikoreich. Lassen Sie sich auf jeden Fall von einem Experten (z.B. Ihrem Notar) über die Tragweite beraten.
Für alle Formen der Anzahlung gilt: nur in der Kaufurkunde dürfen solche Regelungen getroffen werden. Sonst droht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages. Auch hierzu kann Ihnen der Notar am besten Auskunft geben.